Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Kuenstliche Intelligenz

aus der Vorlesung Künstliche Intelligenz am Institut für Informatik, Universität Freiburg


Was ist KI?
  • Der Versuch Computer intelligenter zu machen

  • Der Versuch die menschliche Inteligenz besser zu verstehen
    und das menschliche Denken zu approximieren

  • 4 Hauptrichtungen
    - das menschliche Denken modellieren/simulieren und den Computer das nachahmen lassen
    --> menschliche Schlussfolgerungsprozesse beobachten und versuchen nachzubilden
    - menschliche Handeln (interner Vorgang des Agenten egal, wenn Verhalten (externer Effekt)
    insg. vernünfig) als Ausgangspunkt.
    - Orientierung am menschlichen Modell. Wie soll sich der Agent/ das Programm verhalten?
    - ...oder soll der Agent sich einfach nur rational verhalten?


  1. Menschenorientiert - System that think humanly
    a) denkorientiert
    1985 Haugeland: Computer das Denken (menschl.) beibringen.
    1978 Bellmann: Agent soll so entscheiden, Probleme lösen und lernen wie der Mensch
    b) handelsorientiert (action)
    1990 Kurzweil: Agenten sollen Funktionen ausführen, die menschl. Intelligenz benötigen
    1991 Rich: Orientierung bei der Entwicklung an dem, was Menschen z.Z. besser können

    Bei der Entwicklung von KI ist es nicht erforderlich, Probleme korrekt lösen zu können, sondern nur human-like.
    Kognitionswissenschaft: Wie denkt der Mensch? z.B. stell die Flasche links neben den Tisch. Von welchem Standpunkt aus? Wo ist links? Was meint der Mensch?
    Wo steht der Tisch? Unter der Whisky-Flasche :))

    Orientierung am 'turing test':
    vernetzter Computer, wo der Anwender nicht weiß, ob gerade die KI oder eine reele Person
    antwortet. Agent ist intelligent, wenn er dies nicht herausfinden kann.
    z.B. Eliza-Mode in Emacs (Programm mit wenig Aufwand) oder alicebot.com

  2. an der rationalen Implementation orientiert
    a) Systems that think rationally
    1985 Charniak: mentale Funktionen (Schlussfolgerungsprozesse, Logik) simulieren
    orientiert sich nicht am Menschen, da dieser nicht immer rational handelt

    Welche Gesetzmäßigkeiten liegen zu Grunde (Regeln monotones Schließen); mit Aus-nahmen (nicht.monotones Schließen) --> logische Näherung. Wie sollte gedacht werden?
    Lässt sich das effizient handhaben (Lösbarkeit)? Wie beschreibt man dies formel?

    b) Systems that act rationally
    rational handelnder Agent, intelligentes Verhalten (besser als der Mensch)
    - Wie wird das Handeln generiert? Aktionsplanung.
    - rationales Denken Voraussetzung (ohne das kein rationales Handeln) ?
    Nein, bspw. Nicht immer alle Informationen verfügbar für Schlussfolgerung / Entscheidung.


Anwendungen:

  • Sprache verstehen und generieren

  • Systeme die (auch bewegte) Bilder verstehen (nicht nur Analyse) verstehen können.

  • Robotik (physikalische Agenten), u.a. mit menschlicher Hilfestellung/Interaktion


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