Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Gliederungsvorschriften


Gliederungsgesichtspunkte:
  Die Vermögensposten sind nach zunehmender Liquidität (Geldnähe) zu gliedern.

  1. Anlagevermögen ( Grundstücke, Gebäude, Maschinen, etc. )
  2. Sachumlaufvermögen ( Vorräte, Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, etc. )
  3. Finanzumlaufvermögen ( Forderungen, Bankguthaben, Kassenbestand, et. )

Anlagevermögen:
Es ist dazu bestimmt dauerhaft bzw. langfristig im Unternehmen zu verbleiben

Umlaufvermögen
:
Es verbleibt kurzfristig im Unternehmen, d.h. es wird wieder in liquide Mittel umgewandelt (=Transformationprozess). Der Wert und die Zusammensetzung dieser
Vermögensgegenstände ändert sich laufend
Die Schulden (FK) sind nach abnehmender Fristigkeit oder Fälligkeit (Rückzahlbarkeit)
in lang- und kurzfristige Schulden zu unterteilen

Periodenerfolg:
Der Periodenerfolg läßt sich aus dem Vergleich zweier Inventare aufeinanderfolgender (Inventarvergleich) Geschäftsjahre ermitteln.
Jahreserfolg = Reinvermögen (EK) des Geschäftsjahres EK des vorherigen Jahres
Da sog. Privatentnahmen (vorweggenommener Gewinn) und Privateinlagen während des
Geschäftsjahres nichts mit dem Erfolg zu tun haben, muss der Jahreserfolg korrigiert
werden (rechnerische Rückgängigmachung; wichtig wegen Versteuerung):

Erfolgsermittlung:
Reinvermögen (EK) am Ende des Geschäftsjahres
Reinvermögen (EK) am Ende des Vorjahres
Privateinlagen
+ Privatentnahmen .
= korrigierter Jahreserfolg


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