Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Produktionssteuerung (2)



Arbeitsplan zur Fertigung
  • Definition: Er stellt eine detaillierte Anweisung an die Produktion dar
  • input:
    • technische und personelle Möglichkeiten des Betriebes
      -> vorhandene Kapazität (Produktionsvermögen)
    • Produktionsmengen
    • Zeitangaben für einzelne Arbeitsgänge (Terminplanung)
    • Stücklisten, Konstruktionszeichnungen
  • output:
    • betroffene Material- und Fertigungsstellen (Kostenstellen)
    • Kalkulation (Preisermittlung) des Auftrages bzw. des Produktes
    • Reihenfolge der Arbeitsgänge (Laufkarten)
    • benötigte Werkzeuge und Betriebsmittel
    • Termine, z.B. frühester und spätester Termin für Erledigung des Auftrages

Ergänzung der Produktionsplanung
  • zeitliche Anpassung
    Sie erfolgt durch Erhöhung der Maschinenlaufzeiten
    z.B. überstunden, Erhöhung der Betriebszeiten durch übergang vom Ein- zum Mehrschichtbetrieb
  • leistungs- bzw. intensitätsmäßige Anpassung
    Sie erfolgt durch Veränderung der Leistung der Anlage, was jedoch einen Anstieg der Stückkosten auf Grund erhöhten Verbrauchs und Verschleiß zur Folge hat
  • quantitative Anpassung
    Sie erfolgt durch eine Veränderung der Zahl der genutzten Maschinen, wobei für die Durchführung der Produktion ein Teil ungenutzt bleiben/stillgelegt werden k.

Kostenstellen: Dies sind organisatorische Einheiten im Betrieb, z.B. Fertigungsabteilung, welche Kosten
verursachen, d.h. in denen Werteverzehr stattfindet, z.B. Abschreibung, Miete, Material, Energie

Realisationsprinzip: Die Leistungen sind zunächst in Höhe der verursachten Kosten anzusetzen, d.h. der Wert der produzierten Güter entspricht zunächst den Kosten für ihre Herstellung, wobei ein über den Markt zu realisierender Gewinn solange unberücksichtigt bleibt, wie sich die Fertigungserzeugnisse noch im FE-Lager befinden


Produktionsziele: Aus den übergeordneten Unternehmenszielen lassen sich folgende Teilziele für den
Produktionsbereich ableiten
  • Minimierung der Stückkosten
  • Verbesserung der Produktivität (mengenmäßige Ergiebigkeit)
  • Verkürzung von Durchlaufs- und Fertigungszeiten
  • Steigerung des Qualitätsniveaus
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie des Umweltschutzes

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