Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Produktionsprogramm im Einzelprodukt-Unternehmen


Management-Entscheidungen im Einzelprodukt-Unternehmen


Produktfeld:
Dies ist der Bereich, in dem die Unternehmung tätig sein möchte, z.B. Elektroindustrie
Er wird vor der Betriebsgründung festgelegt unter Berücksichtigung von ...
  • Markt- bzw. Absatzchancen (zu erwartende Erträge/Umsatzerlöse/Leistung)
  • Kosten (betrieblich bedingte Aufwendungen/Werteverzehr)
  • Gewinnaussichten (Betriebsgewinn = Leistung Kosten)
  • Finanzierungsmöglichkeit (Kapitalbeschaffung, u.a. abhängig von Gewinnchancen)
Programmbreite: Sie gibt die Menge der angebotenen Produktarten bzw. Varianten an, die sich in ihrer
Ausführung voneinander unterscheiden (Größe, Farbe, Form, etc.)

Programmtiefe: Die Programmtiefe gibt an, in welchem Umfang Teile oder Halberzeugnisse (UE)
selbst gefertigt oder fremd bezogen werden

Produktionsmenge:
  • Auftragsfertigung
    Sie wird bei gesichertem Absatz (gegebenes Auftragspolster) angewandt. Die Menge ist von außen vorgegeben (abhängig von den Kundenbestellungen) Aufgaben des Management: (Zeitplanung)
  • Festlegung der Reihenfolge der Aufträge
  • Verringerung der Durchlaufzeit der Aufträge
  • Einhaltung der zugesagten Lieferfristen
  • Lagerfertigung
    Sie wird bei ungewissem Absatz angewandt. Die zu erwartende Menge muss durch Marktforschung möglichst genau ermittelt werden und ist an Absatzschwankungen an zu passen. Dabei sind folgende Möglichkeiten gegeben:
    • absatzsynchrone Fertigung (-> just-in-time)
      Die Fertigungsmenge richtet sich nach der Absatzmenge, wodurch die Kosten der Lagerhaltung für die Fertigerzeugnisse gering gehalten werden können
    • gleichmäßige Kapazitätsauslastung (= Beschäftigung)
      Durch ein konstantes Leistungsvermögen bzw. Leistungsfähigkeit der Maschinen (i.d.R ca. 90%) wird eine gleichbleibende Produktionsmenge gefertigt
    • Liegt die Produktions- unterhalb der mögl. Absatzmenge, so entsteht Lieferzeit
    • Liegt die Produktionsmenge oberhalb der Absatzmenge, so entsteht durch einen ungeplanten Lageraufbau (Lagerinvestition) eine Produktion auf Lager, durch welche Kapital im Lager gebunden wird und Gewinnchancen ungenutzt bleiben

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