Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Marktmechanismus


  • Nachfrager und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen treffen sich auf Gütermärkten
  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer treffen sich auf Kapitalmärkten (Markt bestimmt Löhne)
  • Kapitalgeber und Kapitalnehmer treffen sich auf Kapitalmärkten

Der Markt hat eine Schiedsrichter- und Steuerungsfunktion. Preise müssen frei sein Preismechanismus. Anpassung an Angebot und Nachfrage.

Planwirtschaft <-> freie Marktwirtschaft



Was heißt „soziale Marktwirtschaft“ ?

Ludwig Erhard (1897 1971): Produktions- und Absatzmanagement

Soziale Marktwirtschaft „Marktwirtschaftliche Ordnung, mit sozialer Komponente, die die unternehmerische Initiative in die wirtschaftspolitisch und sozial richtigen Bahnen lenkt , ohne die Freiheit der Märkte und damit die Vorraussetzungen für die Initiative des Einzelnen zu zerstören.“


Rahmenbedingungen der sozialen Marktwirtschaft

  1. Markteingriffe des Staates
  2. Tarifvertragsrecht und soziales Netz
  3. Wettbewerbsaufsicht und Wettbewerbsförderung


Argumente zum Marktversagen:
  1. der Markt erzwingt Rücksichtslos das Verschwinden überholter Industrien
          F.A. Hayek (1899 1992)
    “Marktmechanismus = das geeignete Entdeckungsverfahren”
    (Keine Erhaltungssubventionen, wenn überhaupt dann nur Zukunftssubventionen
    -->kein künstliches ‚am Leben erhaltenÂ’ entgegen den Marktgesetzen)
  2. der Markt versagt bei der Bereitstellung von Infrastrukturleistungen zur
    Befriedigung gesellschaftlicher Bedürfnisse
  3. der freie Markt versagt beim Umweltschutz

Zwei Wege der Realisierung von Umweltschutz:
  • ordnungsrechtliche Lösung setzt auf Gebote und Verbote
  • marktwirtschaftliche Lösung (z.B. Dosenpfand)



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