Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Winer's Curse - Effekte


asymmetrische Informationsverteilung, nur einer (AG) kennt den tatsächlichen Wert (Talent des AN) des Objekts, externe AG weiß weniger, neuer AG zahlt zuviel (bad news)

z.B. eine Regierung verteilt Konzessionen für ein Erdölfeld. Kosten wäre für alle Kandidaten gleich. --> mehrere Gutachten/Schätzungen zur Ertragskraft

Angenommen User_1 gewinnt die Auktion (höchste Zahlungsbereitschaft) und alle Bieter seien etwa gleich gut/kompetent --> neg. Nachricht, da zuviel gezahlt, denn nur der Schätzfehler der Bieter unterscheidet sich.

unbekannten Warenwert überschätzt > der am meisten verschätzt hat, gewinnt die Auktion


Fremde (externe) Arbeitgeber unterliegen der Gefahr, AN bei der Abwerbung zu überschätzen

zusäätzlich hat der alte Arbeitgeber mehr Informationen. Nur in frühen Phasen, da hier das Chance/Maß am höchsten). Allerdings weiß der neue AG nicht, ob der abgeworbene AN bei ihm die gleiche Leistung erbringen wird.

z.B. professioneller Sport, Fußball, Profivereine, Prozeßanwälte (Jury-Vortragender)

Entgegenwirken durch Auflagen für Wechsel / Ablösesumme


personalpolitische Konsequenzen

keine, denn der alte Arbeitgeber hat kein Problem, da er mehr Information hat und nur so lange bietet, wie er es verantworten kann. Abwerbende AG muss vorsichtig (weniger als seine
tatsächliche Zahlungsbereitschaft bieten) beim Bietverhalten sein. Für den Fall dass man Gewinnt, könnte man im nachhinein sein Gebot nach unten korrigieren. Dazu müsste man die Differenz zum zweithöchsten Bieter wissen. Keiner weiß um wieviel man (Höhe) das Angebot korrigieren müsste. Intuition/Erfahrung ausschlaggebend



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