Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Entgeltformen - Zeitlohn


Definition : Bezahlung nach Anwesenheitszeit und ohne Berücksichtigung der Ist-Leistung

Berechnung : Bruttoverdienst = Lohnsatz je Zeiteinheit x Anzahl der Zeiteinheiten


Stück/Stunde

Arbeitszeit/Stück

Lohnkosten/Stück



8

7Å“ Min

1,50 DM


Normalleistung 10 Stück/Stunde

10

6 Min

1,20 DM


=> Kalkulationsgrundlage

12

5 Min

1,00 DM


Stundenlohn 12,00 DM / Stunde






Vorteile :

  • für den Arbeitnehmer
    • konstantes (fixes) Einkommen
  • für den Arbeitgeber
    • Erleichterte Lohnabrechnung
    • Die frei verfügbare Zeit verringert den Ausschuss (Pfusch, unbrauchbare Produkte)
    • Steigerung der Qualität
    • dauerhafte Aufrechterhaltung der Leistung
    • Vermeidung von Arbeitsunfällen und andere Gefahren
    • gleichbleibende Arbeitsleistung bei Vorgabe des Arbeitstaktes durch Maschinen

Nachteile :

  • für den Arbeitnehmer
    • Keine Belohnung sorgfältigen Arbeitens bei Bestim. des Tempos durch Maschine
  • Nachteil für den Arbeitgeber
    • kein Leistungsanreiz für Mehrleistung
    • Kostenanfall durch erforderliche Arbeitskontrollen
    • Unter der Normalleitung liegende Ist-Leistung geht zu Lasten des Betriebes. Wegen fixer Gesamtkosten / steigender Lohnstückkosten bei geringerer Arbeitsleistung wird die Produktion eines Stückes teuerer, woran die Kalkulation angepasst werden muss

Anwendungsgebiete :

  • Präzisionsarbeit
  • Fließbandarbeit
  • reine Maschinenbewegung
  • Bürotätigkeit
  • Arbeiten, deren Arbeitstempo durch den Arbeitsgang bestimmt wird Erfordernis einer Einarbeitungs-Zeit
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