Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Einstiegsphase


Personalpolitik beginnt bereits vor dem Beschäftigungsverhältnis in der Zeit zwischen der Rekrutierung bis zur ersten Beförderung. Die vorhandenen assymetrische n Informationen werden Ex-Ante-Information (bisherige Information) genannt. Trotz Tests, Interviews u.a. bestehen gegenseitige Moralhazards, also eine beiderseitige Unsicherheit über Qualitätsmerkmale von AG (tatsächliches Qualität, Talent, Motivation, hohe Human Kapital Investition, Fluktuationsgefahr) und AN (tatsächliche Arbeitsbedingungen, Vertrauenswürdigkeit der Zusagen). Persönliche Netzwerke sind dabei am effizientesten, da Empfehlung durch Kollegen glaubhafter darstehen.

  • große Matchingprobleme:

    • passen AN und AG zusammen?

    • Zu welcher Stelle passt AN am besten?

    • In welchem Bereich am besten (Management, operatirver Bereich)

    • --> frühe Informationen wichtig

    • in den frühen Phase der Erwerbsphase sind häufige Arbeitsplatzwechsel (job-hopping) übl.

  • Anreizsysteme sind anfangs unwichtig, da freiwillig eher zu viel gearbeitet wird.

  • Ausgangssitutation: Quasi-Homogenität

    • n Teilnehmer bestehen Test und werden angestellt , da sie homogen erscheinen.

    • Da diese Anfangskohorte sich vermutlich in anderen Eigenschaften unterscheidet, folgen weitere Tests

    • 1. Effekt: Aus AG-Sicht sind die AN nicht unterscheidbar. Die erwartete Qualität der AN wird als gleich angesehen: q1=q2=...=qn (einheitliche WSK-Verteilung der Q-Erw.) konstanter Graph (flach) = noch nichts bekannt

    • 2. Effekt: obere und untere Schrank. -> flache WSK-Verteilung

    • Revision des WSK-Urteils nach dem Theorem von Bayes

      • Ausgangswissen W1 = a-priori Verteilung.

      • Es folgen Test, Experimente, Probezeit, A.Center --> Informationserhalt

      • daraus ergibt sich neue Liblihood-Verteilung W2

      • Bayes nimmt beide Verteilungen zusam-men und erzeugt a-posteriori Verteilung W3. erster Test sorgt für die größte Umschichtung der WSK-Verteilung, da von der Gleichver-teilung (Nichtswissen) ausgegangen wurde.

    • 3. Effekt: hohe Informationsanfrage der AG
      perfekte Information -->

    • 4. Effekt: Erste Methode/Aktivitäten der Informationsbeschaffung ausschlaggeben-der, da sie mehr WSK-Maße verschiebt

      • WSK, dass AN nach lager Zeit hinzulernt, eher gering

      • WSK, dass AN in frühren Zeiten viel lernt, sehr hoch


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