Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Arbeitszeimodelle (2)


Arten & Auswirkungen:
  • Einführung von Zeitkonten
    Es wird ein Arbeitszeitrahmen zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung vereinbart, in dem keine Mehrarbeits- bzw. überstundenzuschläge bezahlt werden. Die Mitarb. erhalten ein Zeitkonto, welches sie in Abhängigkeit des anfallenden Arbeitsumfanges auffüllen oder unterschreiten können. Einschränkungen durch Festlegung einer Ober- bzw. Untergrenze oder eines Zeitpunktes, an dem das Konto ausgeglichen sein muss (meist Jahresenden), sind möglich.
    z.B. Vereinbarung einer wöchentlichen Arbeitszeit zwischen 0 und 45 Stunden und der Möglichkeit des Mitarbeiters sich im Bereich zwischen -150 und +150 Stunden auf seinem Arbeitskonto zu bewegen
    => Es findet ein monatlicher Ausgleich statt
  • Einführung von Gleitzeiten
    Um zu versuchen die persönlichen Bedürfnisse des Mitarbeiters in Einklang zu bringen werden gleitende Arbeitszeiten eingeführt, d.h. es besteht nur in den sog. Kernzeiten Anwesenheitspflicht, wodurch der Arbeitnehmer den restlichen Teil der tägl. Arbeitszeit der sog. Gleitzeit, nach eigenem Wunsch als Arbeits- oder Freizeit genutzt werden kann
    • täglicher Zeitausgleich
      Dieser ist bei täglich fixer Arbeitsdauer gegeben, d.h. es besteht nur eine begrenzte Wahl von Arbeitsbeginn und Arbeitsende, da die Kernzeiten zu berücksichtigen sind
    • monatlicher Zeitausgleich
      Dieser ist bei fixer monatl. Arbeitsdauer gegeben, wobei oft eine tägliche Mindest-Arbeitszeit vorgeschrieben wird (falls nicht durch Kernzeitenregelung geschehen)
  • Verkürzung der Arbeitszeit durch Lohnverzicht => vgl. Teilzeit/Vollzeit
    Mitarbeiter verzichten auf einen Teil ihres Jahreseinkommens und erhalten in entspr. Höhe frei verfügbare Zeitgutschriften
  • Modell des „atmenden Betriebes“ => in Abhängigkeit von der Auftragslage
    Hier werden in der Betriebsvereinbarung Verkürzungen bei schlechter Auftragslage & überschreitungen der wöchentlichen Arbeitszeit bei guter Auftragslage abgesprochen
  • Jobsharing => Gruppenarbeit
    Bei diesem Arbeitsmodell teilen sich Arbeitnehmer einen Vollzeit-Arbeitsplatz (->Teilzeit-Arbeitskräfte) und sind gemeinsam für die gestellte Arbeitsaufgabe verantwortlich. Dabei wird Arbeitszeit und Arbeitsinhalt untereinander abgestimmt


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