Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
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Wirksamkeit von Rechtsgeschäften


Unwirksamkeit von Rechtsgeschäften und Willenserklärungen


  1. Nichtigkeit (= Ungültigkeit, Unwirksamkeit)
    Diese Geschäfte sind von vornherein ungültig.
    Ungültige Rechtsgeschäfte sind diese jedoch erst nach erfolgreicher Anfechtung.

  2. Anfechtung (= Rückgängigmachung einer Willenserklärung)
    Dies sind gültig zustande gekommene Rechtsgeschäfte.
    Mit erfolgreicher Anfechtung werden diese mit rückwirkender Kraft nichtig.







Nichtigkeit von Rechtsgeschäften und Willenserklärungen 

(Ungültigkeit, Unwirksamkeit). Folgende Rechtsgeschäfte sind von Anfang an nichtig:

  • Willenserklärungen von Geschäftsunfähigen

  • Willenserklärungen von beschränkt Geschäftsfähigen, welche die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters nicht erlangen

  • Verstoß gegen die vorgeschriebenen Formen

  • Rechtsgeschäfte, die gegen gesetzliche Verbote verstoßen

  • Rechtsgeschäfte, die gegen die guten Sitten verstoßen
    z.B. Beschäftigung zu Hungerlohn, Mietwucher, Zinswucher, Zinsen bis zu 30% sind zulässig


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