Matthias Bernauer - Freiburg im Breisgau
      Start > Projekte > Aphorismen- und Zita... > Zitatesammlung (1) >>







Zitatesammlung (1)


  1. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt
  2. Teamwork: Jeder macht was er will, keiner macht was er soll, aber alle machen mit
  3. Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe
  4. Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Strahl nicht sichtbar
  5. Denkt jeder nur an sich, so ist an alle gedacht
  6. Essen ist ein Bedürfnis der Körpers, trinken ein Bedürfnis des Geistes
  7. Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl
  8. Nix gschwätzt isch gnug gelobt
  9. Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln; erstens durch Nachdenken, das ist die Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.
  10. Mir ist kein Opfer zu groß, das die anderen für mich tun können
  11. Es gibt nichts gutes außer man tut es
  12. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende
  13. Du erfährst nie, womit du durchkommst, wenn du es nie versuchst
  14. Pass auf, für was du dich stark machst. Du könntest es kriegen
  15. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
  16. Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht zu allem eine Bemerkung
  17. Trinkspruch: Auf unsere Ehefrauen und Geliebten, mögen sie sich niemals begegnen
  18. Alles was nötig ist, damit schlechte Menschen triumphieren ist, dass gute Menschen nichts dagegen tun
  19. Den Finger in die Nase zu stecken heißt noch lange nicht in sich zu gehen
  20. Das beste Mittel gegen eine alte Liebe ist eine neue Liebe
  21. Korruption gibt es, wo nach Gutdünken oder Willkür entschieden werden kann, und so eine Hand frei ist um eine andere zu waschen
  22. Während man auf die Richtige wartet kann man ruhig ein wenig Spaß mit den Falschen haben!
  23. Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts klappt. Praxis ist, wenn alles klappt und keiner weiß warum
  24. Frauen sagen was sie glauben, Männer glauben was sie sagen
  25. Sich verloben heißt sicherstellen und weitersuchen
  26. Besser in der Hölle herrschen als im Himmel zu dienen
  27. Bitte nur die Fakten - Eine Meinung habe ich selber
  28. Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken
  29. Stimmt es, dass man länger lebt wenn man nicht raucht, nicht trinkt und die Finger vom anderen Geschlecht läßt? - Nein, es kommt einem nur länger vor
  30. Die modernen Telekomunikatiosgeräte wie das Fax haben nichts schneller sondern nur hektischer gemacht
  31. Jeder will es werden, aber keiner will es sein - Alt
  32. McDonald's - Keiner geht hin, aber es ist immer voll
  33. Ein Produkt ist erst dann gut, wenn die Asiaten versuchen es zu klonen
  34. Wohlstand ist das Durchgangsstadium von der Armut zur Unzufriedenheit
  35. Macht man sich selbständig, stellt man nach kurzem zwei wesentliche Dinge fest: Die große unternehmerische Freiheit hört dort auf, wo die Wünsche der Kunden anfangen Man wechselte lediglich den Arbeitgeber, man arbeitet jetzt nämlich für die Bank
  36. In Rußland wächst Korn wie Telegraphenmasten - Nicht so groß, aber im selben Abstand
  37. Das schönste ist es nichts zu tun, und dann vom nichts tun auszuruhen
  38. Genie ist 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration
  39. Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems. Ich habe mich für ersteres entschieden
  40. Es gibt keine Probleme, sondern nur anspruchsvolle Aufgaben
  41. Ein erfolgreicher Mann hat alles, nur keine Zeit
  42. Kenntnisse der Fakten erschweren die Diskussion ungemein
  43. Die Hälfte meines Werbeetas wird zum Fenster heraus geworfen, ich weiß nur leider nicht, welche Hälfte
  44. Die Abgeordneten glauben ihre Pflicht schon damit erfüllt zu haben, wenn sie sich gewählt ausdrücken
  45. Das erste was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune
  46. Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser; das ist eine Vorschrift für Fische
  47. Viele möchten leben, ohne zu altern, und sie altern in Wirklichkeit ohne zu leben
  48. Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente haben
  49. Eine Meinung braucht, um originell zu sein, nicht unbedingt vom allgemein Anerkannten abzuweichen; wichtig ist nur, dass sie sich ihm nicht anpasst
  50. Ein Bankier ist ein Bursche, der Ihnen einen Schirm leiht, wenn die Sonne Scheint, und ihn in der Minute zurückverlangt, wo es zu regnen beginnt
  51. Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren
  52. Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Körperstelle
  53. Der Mensch merkt nur durch zwei Dinge, dass er lebt. Wenn er verliebt ist oder wenn es ihm dreckig geht
  54. Man soll das Fest nicht vor dem Morgen loben
  55. Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber verlange nicht auch noch, dass er sie tut
  56. Unter einem Dementi versteht man in der Diplomatie die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die bisher lediglich ein Gerücht gewesen ist
  57. Die Gefahr der Demokratie sind weniger die Ordnungsstörer als alle, die die Ordnungsliebe übertreiben
  58. Ein wahrer Diplomat ist ein Mann, der zweimal nachdenkt, bevor er nichts sagt
  59. Männer sind in fremder, Frauen in eigener Sache die besseren Diplomaten
  60. Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem Wort sagen könnte
  61. Auf hoher See und vor einem Deutschen Gericht sind wir alle in Gottes Hand
  62. Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt automatisch Junge
  63. Alle Menschen sind gleich - nur manche sind gleicher als andere
  64. Zu ihm bekennen tut sich heute kaum einer mehr, aber passiert etwas schreckliches, sagen alle "Oh Gott"
  65. Karl Marx - Nach seinem Tode wurde sein Vermächtnis aufgeteilt: der Osten bekam die "Kommunistische Manifest" und der Westen das "Kapital"
  66. Weihnachten ist der Orgasmus des Kapitalismus
  67. Der Bilanzgewinn ist der Teil vom Gewinn, den wir beim besten Willen nicht mehr verstecken konnten
  68. Es ist fünf mal teurer einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen vorhandenen Kunden zu halten
  69. Wer nichts wird, wird Wirt
  70. Ich nehme aus Prinzip nur Frauen per Anhalter mit, da Männer schließlich zumindest von ihren physischen und psychischen Voraussetzungen her selbst Auto fahren können
  71. Qualität ist Ehrfurcht vor dem Volk
  72. Management ist der Mix aus Ordnung und Chaos, aus Routine und Evolution
  73. Wenn ich was verhindern will, gründe ich einen Ausschuß und sarge das Projekt dort ein
  74. Endgültige Ergebnisse gibt es nicht
  75. Carpe diem - Nütze den Tag
  76. Alea iacta ennt - Die Würfel sind gefallen
  77. Ex malis digera minima - Von mehreren übeln das kleinere wählen
  78. Errare humanum est - Irren ist menschlich
  79. Cogito, ergo sum - Ich denke also bin ich
  80. Vivere militare est - Das Leben ist ein Kampf
  81. Quod licet jovi, non licet bovi - Was der Bauer
  82. Ehe man anfängt seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln
  83. Ein Geschäft ist erst ein gutes Geschäft, wenn es bezahlt ist
  84. Der Wein macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger
  85. Jeder ist sich selbst der nächste
  86. Hat man einen Gegner, steigt die Leistung
  87. Hat man eine Million Schulden, hat man ein Problem, hat man eine Milliarde Schulden, hat die Bank ein Problem
  88. Wenn du die Spur nicht wechselst, hast du keine Chance zum überholen
  89. Durch absurde Beispiele lassen läßt sich jedes noch so stichhaltiges Argument zunichten machen
  90. Ein gutes Möbelstück muss mindestens solange halten, bis der Baum aus dem es gemacht wurde, nachgewachsen ist.
  91. Antwort auf die Frage: "Wie geht's?" - "Keine Ahnung, ich kann mich schließlich nicht um jeden Dreck kümmern
  92. In einer Bürokratie wird die zu verrichtende Arbeit so lange ausgedehnt, bis sie die zur Verfügung stehende Zeit ausfüllt
  93. Verplanen Sie nur 60% Ihrer täglichen Arbeitszeit. 40% sind Pufferzeiten für Unvorhergesehenes und Spontanes
  94. Sagen Sie öfter "Nein !" - Es ist das zeitsparendste Wort, dass es gibt.
  95. ceteris paribus - Unter sonst gleichen Umständen
  96. Bei jedem neuen Projekt gibt es etwa 50 Dinge, die man falsch machen kann - Wenn man ein Genie ist, kann man 25 davon im voraus erkennen und vermeiden. Für die weiteren 25 braucht man Glück
  97. Ordnung halten nur dumme Menschen - Genies beherrschen das Chaos
  98. Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen
  99. Vom langsam fahren wird die Straße auch nicht breiter
  100. Ein Handwerker ist geduldig, hört sich alles an, und setzt es nachher mit auf die Rechnung
  101. Alles, was Erfolge bringt, ist in der Wirtschaft erlaubt. Kriminell ist nur, wer erwischt wird
  102. über Geld spricht man nicht, man hat es
  103. Als Gott den Mann schuf, übte sie nur
  104. Ich liebe die Frauenbewegung - Nur schön rhythmisch muss sie sein
  105. Bist du erst groß, dann siehst du ein, wie schön es war ein Kind zu sein
  106. Sag was du meinst, und du bekommst was du willst
  107. Warum Lästermäuler selbst keine Kritik vertragen - Ein Soldat schießt auch lieber, als dass er sich treffen läßt
  108. Ihr müßt Muskeln an Stellen kriegen wo andere Leute nicht mal Stellen haben
  109. Ob einem Techno-Musik gefällt, ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine Frage des IQ oder des Alkoholpegels
  110. Auf einer Mauer stand: "Gott ist tot - Nietzsche" - Am nächsten Tag stand darunter: "Nietzsche ist tot - Gott"
  111. Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie uns ihr Geld geben, und frech , weil sie dafür auch noch Dividende haben wollen
  112. Die unsichtbare Hand der Konkurrenz sorgt dafür, dass Eigennutz dem Gesamtinteresse dient
  113. Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen
  114. Ich weiß nicht mit welchen Waffen im dritten Weltkrieg gekämpft wird, aber ich weiß mit welchen im vierten: Mit Knüppeln und Steinen
  115. Es gibt nichts befriedigenderes als einen Betrüger zu betrügen
  116. Die süße Gleichheit ist das absolute Ideal der Deutschen und der Grund dafür, warum mehr über die Verteilung von Gütern gesprochen wird, denn darüber wie sie geschaffen werden
  117. When I'm born I'm black - When I go out in the sun I'm black - When I'm sick I'm black - When I feel cold I'm black - When I'm dead I'm black --- When you're born you're purple - When you go out in the sun you're red - When you're sick you're green - When you feel cold you're blue - When you're dead you're white --- And you've the fuckin' nerve to call me coloured !
  118. Aerodynamik ist nur etwas für Leute die keine Motoren bauen können
  119. Das Alter einer Frau ist vergleichbar mit den Kontinenten. Von 13 bis 18 ist sie wie Afrika, unterentwickelt. Von 18 bis 30 ist sie wie Asien, heiß und exotisch. Von 30 bis 45 ist sie wie Amerika, voll entwickelt. Von 45 bis 55 ist sie wie Europa, erschöpft, aber nicht uninteressant. über 55 ist sie wie Australien, jeder weiß, dass es da unten ist, aber keiner kümmert sich drum.
  120. Ideologen sind Leute, die glauben, dass die Menschheit besser ist als die Menschen
  121. Alles soll so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher
  122. Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben; jetzt, wo ich alt bin, weiß ich, dass es das Wichtigste ist.
  123. Frauen müssen in der Praxis doppelt so gut sein, um halb so weit zu kommen wie Männer
  124. Zu guten Beziehungen gelangt man am schnellsten, wenn man den Eindruck erweckt, sie zu besitzen
  125. Es ist häufig nützlicher, viele zu kennen, als viel zu wissen
  126. Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung
  127. Es gibt nur eins, was auf die Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung
  128. Blut ist dicker als Wasser
  129. Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche dir welches zu borgen
  130. Doch wer den rechten Augenblick ergreift, das ist der rechte Mann
  131. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
  132. Eine Kleinigkeit verrät oft mehr über den Charakter eines Menschen als eine große Tat
  133. Charme ist die Art, wie ein Mensch "ja" sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war
  134. Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen
  135. Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht
  136. Der Wechsel allein ist das Beständige
  137. So, wie die Freiheit eine Voraussetzung für die Demokratie ist, so schafft mehr Demokratie erst den Raum, in dem Freiheit praktiziert werden kann
  138. Zwei Drinks sind zuviel, drei sind noch lange nicht genug
  139. Wo trinken zur Ehre gehört, darf Erbrechen keine Schande sein
  140. Demokratie ist die Kunst, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen
  141. Das Doping der Erfolgreichen ist das Risiko
  142. Am gefährlichsten ist die Dummheit, die nicht der Ausdruck von Unbildung, sondern von Ausbildung ist
  143. Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen muss man überreden
  144. Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug
  145. Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue
  146. Die Ehe ist die Versuchung, zu zweit mit Problemen fertig zu werden, die man alleine niemals gehabt hätte
  147. Die Ehe ist der Sonderfall eines Abonnements, das mehr Geld kostet, als wann man einzeln zahlen müßte
  148. Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Positionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe
  149. Viele, von denen man glaubte, sie seien gestorben, sind bloß verheiratet
  150. Es ist leichter, ein Held zu sein als ein Ehrenmann. Ein Held muss man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer
  151. Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich
  152. Es wird einem nichts erlaubt. Man muss es sich nur selbst erlauben. Dann lassen sich's die andern gefallen oder nicht
  153. Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit
  154. Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt
  155. Erfolg ist die beste Rache
  156. Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden
  157. Der Erfolg hat viele Väter. Der Mißerfolg ist ein Waisenkind
  158. Vom Erfolg hängt vieles ab, und so werden viele vom Erfolg abhängig
  159. Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung
  160. Mit Fanatikern zu diskutieren heißt mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat
  161. Man muss ie Fehler, die man nicht ablegen kann, in Tugenden verwandeln
  162. Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnützen
  163. Frauen sind Gemälde. Wenn Sie wissen wollen, was eine Frau wirklich meint - was übrigens immer ein gefährliches Unternehmen ist - sehen Sie sie an, und hören Sie ihr nicht zu
  164. Der Geizkragen macht zahllose Testamente. Sie haben für ihn den Reiz einer Geldausgabe, von der er weiß, dass er sie nie erlebt
  165. Die Fähigkeit, auf welche im Geschäftsleben am meisten Wert gelegt wird, ist die Zahlungsfähigkeit
  166. Wenn man das Geld richtig behandelt, ist es wie ein folgsamer Hund, der einem nachläuft
  167. Dem Geld darf man nicht nachlaufen. Man muss ihm entgegen gehen
  168. Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft
  169. Ihre Entstehung verdanken die Meisterwerke dem Genie, ihre Vollendung dem Fleiß
  170. Geschäft ist mehr als Geld. Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist kein gutes Geschäft
  171. Geschichte ist irreparable Politik. Politik manipulierbare Geschichte
  172. Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte
  173. Wer Gesetze schafft, muss streng, wer sie handhabt, milde sein
  174. Gewissen ist die innere Stimme, die uns warnt, weil jemand zuschauen könnte
  175. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist
  176. Das Böse, das wir tun, wird uns vielleicht verziehen werden. Aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben
  177. Es ist ein glückliches Gefühl, für einen Hass, den wir bis dahin nur instinktmäßig nährten, plötzlich einen triftigen Grund zu erhalten
  178. Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann
  179. In unserem monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln
  180. Es ist schlimm, in einem Land zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Land zu leben, in dem man Humor braucht
  181. Für einen leeren Sack ist es schwer, aufrecht zu stehen
  182. Wenn eine neue Idee geboren wird, so ist auch hier nur die Mutter sicher, nämlich der eigene Kopf. Der geistige Vater wird selten angegeben
  183. Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um die Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesem Verfahren den höflichen Namen Inflation
  184. Ein Journalist wird man um so leichter, je leichter man schreibt, ein Dichter, je schwerer man schreibt
  185. Jeder Politiker kennt einen Journalisten, auf dessen Indiskretion er sich verlassen kann
  186. Eine Junggesellin ist eine Frau, die einmal zu oft nein gesagt hat
  187. Dass an Ideen und Kreativität kein Mangel herrscht, zeigt die zunehmende Schwarzarbeit
  188. Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber wer hat schon Schmied gelernt?
  189. Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder man leistet wirklich etwas oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zu der ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß!
  190. Jeder erwartet vom Staat Sparsamkeit im allgemeinen und Freigebigkeit im besonderen
  191. Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer
  192. Es gibt lediglich vier Möglichkeiten des Kontakts mit unserer Umwelt. Man schätzt uns danach ein, wie wir diese vier Kontaktmöglichkeiten nutzen: was wir tun, wie wir aussehen, was wir sagen und wie wir es sagen.
  193. Für das Können gibt es nur einen Beweis, das Tun
  194. Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte
  195. Seltsam, wie konservativ die Menschen werden, wenn sie das Geringste zu verlieren haben
  196. Eine Gesellschaft, in der das Geschäft mit der Krankheit zu einem der volkswirtschaftlich aufwendigsten und individuell einträglichsten hat werden können, ist selber krank
  197. Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität
  198. Kredite wirken wie Drogen. Die Dosen erhöhen sich, die Wirkung läßt nach. Man kommt schwer davon los. Die Entziehungskur ist schmerzlich
  199. Kunst ist, was übrigbleibt ohne zu altern
  200. Lächeln ist die eleganteste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen
  201. Steril ist der, dem nichts einfällt. Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen
  202. Das Leben soll kein uns gegebener, sondern ein von uns gemachter Roman sein
  203. Man soll alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst nehmen
  204. Wer nicht genießt, wird ungenießbar
  205. Lebenskünstler verstehen es, um Dinge gebeten zu werden, die sie gerne machen
  206. Genaugenommen leben nur wenige Menschen wirklich in der Gegenwart, die meisten haben nur vor, einmal richtig zu leben
  207. Ein rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister
  208. Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück
  209. Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift
  210. Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern
  211. Liebe ist das einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden
  212. Das Zeichen der wahren Liebe ist, dass sie vergeht. Unvergänglich ist nur die Illusion der Liebe
  213. Wenn die Menschen sagen, sie hätten ihr Herz verloren, ist es meistens nur der Verstand
  214. Wer ein Lob zurückweist, will nochmal gelobt werden
  215. Die Frauen machen sich nur deshalb schön, weil das Auge des Mannes besser entwickelt ist als sein Verstand
  216. Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet
  217. Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss an sich verdienen
  218. Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie
  219. Wir meinen die Natur zu beherrschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt
  220. Es ist bezeichnend, dass in der Politik die Regierung handeln, die Opposition aber reden muss, das heißt, die Regierung weniger reden und die Opposition weniger handeln darf
  221. Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei
  222. Die Vorstellung, dass ein politisches Programm als Religionsersatz diene, war mir allerdings ebenso fremd wie die Unterstellung, eine Partei könne als ganze christlich sein
  223. Die Kunst der Politik besteht häufig darin, heiße Eisen mit fremden Fingern anzufassen
  224. Es ist weniger schwierig, Probleme zu lösen, als mit ihnen zu leben
  225. Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende - und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen
  226. Ist es nicht seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?
  227. Routine ist gefährlich. Weil sie dazu führt, die Gefahr zu unterschätzen
  228. Sammler sind Leute, die Seltenes zusammentragen in der Hoffnung, dass es noch seltener wird
  229. Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch
  230. Seid gerecht. Sucht nicht Schuldige, sondern Ursachen
  231. Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer
  232. Was deprimierend ist: Du bist wie alle anderen. Was tröstlich ist: Alle anderen sind wie du
  233. Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen
  234. Man sollte nicht auf Selbstverwirklichung hoffen, sondern Hoffnung selbst verwirklichen
  235. Sex in längeren Verbindungen ist die Kunst, Reprisen immer wieder wie Premieren erscheinen zu lassen
  236. Es ist ein Glück, dass das Bestehen der Menschenrasse ans sexuelle Vergnügen gebunden ist; man hätte es sonst längst aus der Welt hinausmanipuliert
  237. Ich bin wirklich ein umgänglicher Mensch. Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen
  238. Das deutsche Wirtschaftswunderland von einst scheint wie verhext. Wo früher Chancen ergriffen wurden, diskutiert man heute vorwiegend Risiken
  239. Niemand weiß, was in einem drinsteckt, solange er nicht versucht hat, es heraus zuholen
  240. Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt
  241. Neben den Kirchen sind die Liberalen die einzige gesellschaftliche Kraft, die Erfahrung hat mit der Wiederauferstehung
  242. Wer am Ruder ist, reißt selten das Steuer herum
  243. Männer sind nur so lange treu, wie die Versuchung an ihnen vorübergeht
  244. Mit Frauenschönheit, wenn sie nur groß genug ist, läßt jeder Mann sich kaufen; und Frauenschönheit läßt sich mit Geld kaufen, wenn es nur genug Geld ist
  245. Wer nichts wird wird Wirt.- Wer auch da nichts wird, wird Betriebswirt.
  246. Aus Verbrechen kommt oft gutes, und aus Gutem oft böses. Der grausame Zorn des Tyrannen kann zu einem Segen werden für Tausende, die nach ihm kommen, und die Güte eines Heiligen kann ein Volk versklaven
  247. Der Kunde ist König & erlaubt ist, was gefällt
  248. Der Reiche darf Spekulieren, der Mittelständler darf nicht spekulieren, und der Arme muss pekulieren
  249. Zusammenhang zwischen Wahrheit und Fairneß: Lockbucheintrag meistens: Kapitän heute betrunken. Lockbucheintrag heute: Kapitän heute nüchtern = Wahr aber unfair
  250. Rechtschreibfehler erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesenden
  251. Lieben, Lachen, Singen - kann man nicht erzwingen
  252. Unser Sparen ist letztlich nur ein Nichtausgeben von Geld, das wir nicht haben
  253. Lebenslanges lernen ist nötiger denn je - aber bitte überwiegend im Beruf, nicht als Beruf
  254. Der Mensch verhält sich im Sozialstaat wie die Löwen im Zoo: Weg mit den Gitterstäben, aber Fütterung pünktlich um drei Uhr
  255. Wer aufhört zu lernen ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein
  256. Eine Fehlentscheidung auf Anhieb spart immerhin Zeit
  257. Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit
  258. Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der darf nur auf dem Bauch kriechen
  259. Einfache Dienste anzubieten gilt hierzulande als entwürdigend, sie anzunehmen als anmaßend
  260. Lieber ein Haus im Grünen als Die Grünen im Haus
  261. Der Kunde ist König. Aber die Monarchie wurde bekanntlich abgeschafft
  262. Wo wir sind klappt nichts. Aber wir können nicht überall sein
  263. Alle Kunden sind gleich - mir jedenfalls
  264. Hier arbeiten wir Hand in Hand. Was die eine nicht schafft, läßt die andere liegen
  265. Wenn ich von einer Reise zurückkomme, wundere ich mich, mit welchen Problemen wir uns manchmal beschäftigen
  266. Fußball ist ein einfaches Spiel, bei dem 22 Spieler gegeneinander spielen und zuletzt immer die Deutschen gewinnen
  267. Investieren Sie in Kuba - es ist das einzige Land ohne das Risiko einer komunistischen Revolution
  268. Fordere viel von Dir, erwarte wenig von anderen - dann bleibt Dir mancher ärger erspart
  269. Ein Spion am rechten Ort ersetzt 20000 Männer im Feld
  270. Löse das Problem, nicht die Schuldfrage
  271. Ein Politiker denkt an die nächste Wahl; ein Staatsmann an die nächste Generation
  272. Je höher die Stellung eines Vorgesetzten, desto mehr Fehler darf er machen. Und wenn er nur noch Fehler macht, dann ist das sein Stil
  273. Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat
  274. Toleranz heißt; die Fehler der anderen entschuldigen. Takt heißt; sie nicht bemerken
  275. Man muss ie Fehler, die man nicht ablegen kann, in Tugenden verwandeln
  276. Der eigentliche Skandal unseres hochsubventionierten Theatersystems besteht darin, dass es von den Steuermillionen der Kommunen und Länder zwar lebt, d.h. von allen Bürgern mitfinanziert wird, letztlich aber zur ästhetischen Bedürfnisanstalt einer minotären Bevölkerungsschicht degeneriert ist
  277. Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher
  278. Wir denken selten an das was, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt
  279. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr
  280. Kleine Kinder kleine Sorgen - Große Kinder große Sorgen
  281. Vaterland nennt sich ein Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen
  282. Es gibt Fälle, in denen vernünftig sein feige sein heißt
  283. Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss an sie gut bezahlen
  284. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
  285. Alle großen Verführer wissen, dass Diskretion Voraussetzung des Erfolges ist. Die selbstauferlegte Schweigepflicht der wahren Frauenhelden ist kaum weniger streng als die der ärzte
  286. Unternehmer sein ist wie Steilwand-fahren: Man muss tändig Vollgas geben, denn wer bremst, stürzt ab
  287. Wer über Nacht berühmt wird, hat an den Tagen zuvor viel gearbeitet
  288. Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der Einzige, der einen wirklich verletzen kann
Google MSN Suche
<< Start | Studium | Poolmgr | Tanzen | GPG | Impressum >>
Matthias Bernauer